Was ist die Global Initiative on Health, Migration and Development?

Die „Global Initiative“ ist eine Denkfabrik zur Förderung von Wissenschaft und Forschung zu aktuellen Fragen aus den Bereichen Global Health, Migration und Entwicklung.

Globale Flucht- und Migrationsbewegungen, Armut, wirtschaftliche und soziale Ungleichheit und globale Gesundheitsfragen stellen viele Länder und Regionen weltweit und so auch die Länder der Europäischen Union vor Herausforderungen, die ein zielgerichtetes und koordiniertes politisches, zivilgesellschaftliches und ökonomisches Handeln verlangen.

Gleichzeitig erschwert ein populistisch aufgeheizter politisch-gesellschaftlicher Diskurs nicht nur die sachliche Analyse, sondern auch die koordinierte Umsetzung notwendiger Maßnahmen.

Die „Global Initiative“ ist ein unabhängiger Vermittler, der gesellschaftliche Probleme nach wissenschaftlichen Maßstäben analysiert, empirisch zuverlässige und evidenzbasierte Lösungen sucht und mit dem Ziel eines Ausgleichs gegensätzlicher Interessen konsensfähige Strategien zur Umsetzung dieser Maßnahmen entwickelt.

Die Veröffentlichung unserer Analyseergebnisse und Vorschläge und die Diskussion darüber mit Entscheidungsträgern in der Politik und in der Wirtschaft und auch mit der Öffentlichkeit sehen wir als wichtigen Teil unserer Arbeit.

Wissenschaft

Unser interdisziplinäres Wissenschafts-verständnis nutzt aktuelle Erkenntnisse aus theoretischen und empirischen Forschungsprojekten. Wir generieren Wissen, indem wir uns mit den jeweiligen Projekten nicht nur auseinandersetzen, sondern auch mit ihnen in Verbindung treten.

Netzwerk

Als Teil eines wachsenden Netzwerkes schaffen wir Verbindungen, die kreative Lösungsansätze und Strategien entwickeln. Wir helfen dabei, dass sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Akteurinnen und Akteure aus den Bereichen Politik, humanitärer Arbeit und Wirtschaft begegnen.

Praxis

Mit Hilfe der Einschätzung von erfahrenen Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeitern schaffen wir einen Austausch, der Gemeinsamkeiten darstellt und „blinde Flecken“ aufdeckt. Die Rahmenbedingungen hierfür sind Humanität und die Menschenrechte, die es gilt zu schützen.

Termine

  1. Kilian Kleinschmidt – Entwicklungszusammenarbeit und Migration

    November 30 | 19:00
  2. David Lohmüller – Flucht nach Europa/Idomeni

    Dezember 10 | 20:30